Die HypoVereinsbank präsentiert im Rahmen ihrer Kunstförderung "Jugend kulturell Bildende Kunst":
Maria Einert - Zeichnung, Grafik, Fotografie
Marija Falina - Grafik
Martin Feistauer - Malerei
Marlen Glüher - Malerei
Am Mittwoch, 26. Oktober 2011, 18.00 Uhr wird im Rahmen von "Jugend kulturell Bildende Kunst" die Ausstellung mit Arbeiten von Maria Einert, Marija Falina, Martin Feistauer und Marlen Glüher in der HypoVereinsbank, Leipziger Str. 22/23, Halle, eröffnet. Es spricht: Regine Rapp, Kunstwissenschaftliches Institut Burg Giebichenstein
Ausstellungszeiten: 27. Oktober 2011 bis 27. März 2012 (Besichtigung während der banküblichen Öffnungszeiten)
Für Maria Einert steht das Motiv des Prozesses im Vordergrund ihrer Arbeiten. Alles ist in Bewegung, bringt Veränderung und schafft Lebendigkeit. Damit wird der Sprung gewagt sich unbekannten Räumen zu nähern. Die präsentierten Arbeiten entstanden während ihres Auslandsaufenthaltes in Israel im Jahre 2010. Sie schildern die Erfahrung von Sprüngen über die Brüche der Zeiten; erlebte Schönheit in der Fremde.
In ihren Landschaftsgrafiken, die auch phänomenologische Studien sind, steht Marija Falina ein Jahrzehnt nach dem zu Ende gegangenen 20. Jahrhundert als eine Romantikerin zwischen Welten, die auf ihrer Suche nach Anfängen deutlich an empirischen Tatbeständen interessiert ist und sich dabei zur Gänze einer Bildwelt von Werden und Vergehen öffnet. Die Künstlerin reflektiert anhand von materiellen Überresten eine Vergangenheit, die man assoziieren, nicht aber bewusst erinnern kann.
Der Stil von Martin Feistauer besteht offenbar wohl gerade darin, sich nicht auf einen Stil festzulegen. Er lässt den Dingen freien Lauf. Der junge Student schleudert und kippt seine Farben, rührt mit Energie in das Kolorit und mischt die blanke Leinwand auf. Und wenn er davon gerade keine mehr hat, bemalt er selbst die Bettlaken und Duschvorhänge.
Die Arbeiten von Marlen Glüher sind impulsive Momentaufnahmen humorvoll-tragisch anmutender Erinnerungen, deren Protagonisten zwischen Glück, Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit schwimmen.

