Wallhausen 27.05. - 28.12.2011 // Ausstellung u.a.mit Arbeiten von Judith Baidal Espi, Marlen Glüher

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Am Freitag, 27. Mai 2011, 18.00 Uhr wurde im Rahmen von “Jugend kulturell Bildende Kunst” die Ausstellung mit Arbeiten von Judith Baidal Espi, Marlen Glüher, Yvette Kießling, Soo Youn Kim und Sara Möbius auf Schloss Wallhausen in 06528 Wallhausen/ Sachsen-Anhalt, eröffnet.
Es sprach Rüdiger Giebler, Künstler und Kunstvermittler aus Halle (an der Saale).
Lesen Sie
hier den Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung.

Ausstellungszeiten: 28. Mai bis 28. Dezember 2011
Besichtigung: Do – Sa: 14 – 20 Uhr und So: 10 – 18 Uhr

In den Werken von Judith Baidal Espi erscheint der entpersonalisierte Körper im Bildraum, um sich -Momente später- ins Dunkel hinein zu verlieren. In unterschiedlichen Positionen liegend, sitzend oder stehend dominieren diese Körper den Unort der Fläche, des Raumes, der Zeit und Wahrnehmung, auffordernd zum Dialog mit dem Betrachter.

Die Arbeiten von Marlen Glüher sind impulsive Momentaufnahmen humorvoll-tragisch anmutender Erinnerungen, deren Protagonisten zwischen Glück, Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit schwimmen.

Yvette Kießling präsentiert unter dem Titel “res non naturales” eine Lithographieedition zu zehn Exponaten des Magazinbereiches des Naturkundemuseums Leipzig. Anlässlich einer Ausstellung der Studienarbeiten von Studenten ihres Kurses an der Abendakademie der HGB Leipzig zum Thema Tiergestalt im Naturkundemuseum Leipzig ist die Künstlerin auf die bemerkenswerte Sammlung an Tierpräparaten im Magazinbereich des Museums aufmerksam geworden. An einige Tierpräparate hat sie sich zeichnend und nachforschend versucht anzunähern.

Soo Youn Kim arbeitet abstrakt und gleichzeitig konkret. Sie versucht die wesentlichen Dinge darzustellen, die sowohl reell als auch imaginär sein können. Dafür werden eigene Regeln befolgt, die nicht nur streng und logisch, sondern auch philosophisch und witzig sind.

Die Arbeiten von Sara Möbius spielen mit dem Betrachter. Er wird in einen Raum gestellt – Rehe scheinen seine Anwesenheit zu spüren. Die scheinbare Idylle des Waldes und seiner Bewohner knistert atmosphärisch geheimnisvoll – verlockend und zerbrechlich zugleich.

Abbildung, Ausschnitt aus: Marlen Glüher: “Karussell”:
110 x 170 cm, Acryl und Pigment auf Gewebe, 2011



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